Forum Kigazeit

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Hallo, es wird bestimmt etwas länger was ihr jetz lesen müsst!SORRY


Na gut da fang ich mal an, meine Tochter wird jetz acht jahre und leidet schon seid der 1.Klasse unter zu hohem Druck den sie sich selbst macht, nun ja in den letzten 2 Wochen eskaliert das ein wenig, vor 2 Wochen brachte ich sie in die Schule und sie war auf eine Werkenarbeit vorbereitet, in der 1 Stund fing sie an mit Bauch und Kopfschmerzen, als es immer näher zu Werken ging wurde es schlimmer und ich wurde angerufen, ich bin dann in die Schule habe sie etwas getröstet, als sie erfuhr das die arbeit noch nicht geschrieben wird ging es ihr besser und ich habe sie da gelassen, war dann auch wieder ok, sie hat gegessen und und und, nun ja jetzt haben wir es letzten Freitag dummerweise in der 1 Stunde verschlafen ausgerechnet zur Mathearbeit, bin mit ihr zur Schule habe sie entschuldigt und als Antwort bekam ich "Wir dachten schon sie hat wieder bauchschmerzen gehabt"der Mathelehrer sagte "Hast du es mit absicht verschlafen?"Nein es war nicht mit absicht!
Er sagte heute du schreibst erst nach wenn alle da sind eher nicht, gut!Ich habe sie heute nach der schule abgeholt, alles war ok, dann waren wir einkaufen da hat sie sogar ein Eis gegessen als wir zu Hause waren sollte sie Mathehausaufgaben machen ihr ging es noch gut, mitten in den Mathehausaufgaben sagte sie Mama ich habe bauchweh, kopfweh und mir ist schlecht aber, sie lachte und hat die hausaufgaben konzentriert weiter gemacht, kann es was mit Angst zutun haben oder ist sie vielleicht doch Krank?


Bitte um Hilfe, ich kann nicht mehr

Petra

Wie ist selber Druck gemeint? Ist sie sehr ergeizig? Hat sie schon viele schlechte Erfahrungen? Wird sie von den Schulkameraden ausgelacht und hat deshalb angst zu versagen? Oder sind die Eltern zu ergeizig und das Kind hat Angst sie zu enttäuschen??? Fragen über fragen die man evtl. klären müßte. Krank ist sie sicher nicht, denn wenn die Arbeit ausfällt tut ihr ja nix mehr weh. Sicher weil der Druck zu versagen weg ist.
Die Sache ist zwar schon eine Weile her, aber hier geht es um etwas grundsätzlich Wichtiges, drum greife ich sie noch einmal auf.
Wir wenden uns mit unseren pädagogischen Absichten fast immer an den bewussten Verstand, die entscheidenden Lebensfunktionen werden imUnbewussten gesteuert; auf die hat der Verstand, den wir dauernd strapazieren, gar keinen direkten Einfluss.
Merkwürdigerweise achtet die Pädagogik nicht auf die Balance bewusst-unbewusst sondern verstärkt im Misserfolgsfall die bewussten Anstrengungen. So verspielt sie a) ihren direkten Einfluss und b) die Ausgeglichenheit. Immer mehr Anstrengung macht von da an immer unausgeglichener.
Dabei gäbe es eine einfache Möglichkeit, direkt und ungestört mit den Kräften & Talenten des Geistes und der Seele, die im Unbewussten liegen, zu sprechen: die sog. Schlafsuggestion. Das ist nichts weiter als ein gutes Gespräch mit den tatsächlich zuständigen Kräften in einem ungestörten Zustand der Entspannung und natürlichen Konzentration. Da finden die guten Worte der Mutter der geraden Weg in die Seele.
Sie kann die Kräfte ansprechen, achten, anerkennen, bestätigen, bestärken, bewundern, ermuntern, ermutigen und mehr desgleichen. Sie kann die Kräfte neu orientieren, ihnen ihre gute Entwicklung ausmalen und schließlich einen klaren Auftrag dafür geben. Jeden Abend ein paar Minuten.
Damit auch wirklich bei dem Kind nur eine Botschaft ankommt, tut die Mutter gut daran, erst einmal an sich selbst zu denken und mit sich selbst eins zu werden. Wir alle sind ja mächtige Sender. Was die Mama denkt und fühlt, das strahlt sie aus und diese Strahlen dringen ganz ungehindert permanent tief ins Kind hinein. Sie erzeugen eine Atmosphäre, vermitteln über Schwingung ihre Botschaft. Machen wir uns zum Beispiel Sorgen, so können wir noch so schöne Worte sagen: es entsteht eine Diskrepanz. Die schönen Worte stimmen nicht mit den ausgestrahlten Sorgen überein. Weiße Frau spricht in dem Falle mit gespaltener Zunge. Wenn sie erst sich selbst stärkt und aufrichtet und sich von Sorgen auf Zuversicht weiterentwickelt, dann strahlt sie Zuversicht aus und ihre guten Worte werden in der Wirkung nicht mehr abgeschwächt sondern verstärkt.
Echte Problemlösung braucht keinen großen Aufwand, sie braucht Sorgfalt und Genauigkeit. Wir müssen das richtige Problem lösen und dafür braucht es selten Anstrengung sondern vor allem sensible geistig-seelische Präzisionsarbeit.
Allzuoft quälen wir die Kräfte, die etwas verkehrt machen und behandeln sie wie Feinde und meinen, sie so für das Leben fit zu machen. Als Ich-kann-Schule-Lehrer gehe ich den entgegengesetzten Weg: Ich suche alle Kräfte & Talente als Freunde zu gewinnen und gebe ihnen jede Chance zur Verwirklichung. Statt Druck zu machen lasse ich mnir etwas einfallen, was zieht.
Druck komprimiert Menschen + Problem; das ist das exakte Gegenteil von Lösung. Sog löst, Sog richtet auf, Sog macht wachsen, mit Sog lassen sich die Kräfte punktgenau lenken, mühelos. Sog ist immer da als Hunger von Geist und Seele; da ist es doch leicht, das Essen genau dorthin zu stellen, wo man jemand erleben möchte. Wie heißt es so schön im Buch der Bücher? Sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund!
Wir sollten uns der Macht des Wortes bewusst werden.
Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe
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